Beschenkte Momente

Mit der Aussage "Ich fühlte mich in der Begegnung mit Jugendlichen immer reich beschenkt" führte Markus Lentner in den Abschiedsgottesdienst in der Kapelle von St. Maximilian Kolbe ein. Die Bibelstelle vom reichen Fischfang lud dann ein, bei sich selber nachzuspüren, wo wir beschenkt wurden. Diese "beschenkten Momente" durften dann in liebevoll gebastelte Schachteln eingepackt werden.

Bei gewohnt üppigem Bufett wurde in der Jugendstelle weiter gefeiert. Lobeshymnen und Geschenke gab es nicht zu knapp, so dass Markus nicht umhin kam selber Dank zu sagen für 10 Jahre, in denen es nicht an engagierten Jugendlichen, begeisterten KJG'ler/innen und tollen Jugendseelsorger/innen mangelte. Doro und Elisabeth wurden eigens bedacht, aber das haben sie sich ja auch redlich verdient.

Zum 1. September 2010 wird Dekanatsjugendseelsorger Markus Lentner als Referent für Ministrantenarbeit und religiöse Bildung innerhalb des Erzbischöflichen Jugendamtes wechseln.

Abschiedsbilder

Markus im Abschiedsinterview

Markus mit Doro beim 40jährigen Jubiläum der Jugendstelle 2008

Infoblatt   Du warst jetzt genau 10 Jahre an der Jugendstelle. Welche Highlights sind dir im Gedächtnis geblieben?

Markus   Gerne erinnere ich mich an große Events wie den Weltjugendtag 2005, mit einem tollen Dekanatsfestival und der gemeinsamen Fahrt nach Köln. Highlights waren auch die vielen spirituellen Aktionen und Projekte, wie die fastenSMS, der Dekanatsjugendkreuzweg, der ADVENTevent, die ErlebnisAusstellung „mal halten“ oder die Entwicklung der Exodus-Feier.

Infoblatt   Das wird ja noch nicht alles gewesen sein.

Markus Nein, mit der KJG Perlach durfte ich immer wieder neu gestaltete Gottesdienste feiern, die Gruppenleiterkurse besuchen, den „walk on Ehrenamt“ verleihen und die „Night of the Proms“ zelebrieren. Und natürlich darf ich keinesfalls die „Gerüchteküche“ vergessen, die immer eine tolle Kontaktmöglichkeit ist und wie eine Klammer alle Aktivitäten zusammenhält. Besonders wertvoll sind mir aber die Gespräche mit Jugendlichen über Glauben und Leben.

Infoblatt   Welche Rolle spielte deine Kollegin dabei?

Markus   Das alles wäre sicher nicht möglich gewesen ohne meine Teamkollegin Doro Lubahn. Oft passierte es, dass wir uns bei Veranstaltung - ohne Absprache - perfekt ergänzten. Als wäre es geplant gewesen (grinst).

Infoblatt   Wenn du zurück blickst, was war denn der „Rote Faden“ in deiner Arbeit im Dekanat Perlach?

Markus   Mir war es ein Anliegen, die jugendlichen Zugänge zu Glaube und Kirche immer wieder neu und mit anderen Jugendlichen zu entdecken, Spielräume zu eröffnen und so Jugendlichen Erfahrungen mit sich selbst und Gott zu ermöglichen. Ebenso wichtig war mir, eine Vernetzung unter den Jugendlichen und Hauptamtlichen zu schaffen und so Mut zur Begegnung machen.

Infoblatt Was nimmst du von den Jugendlichen mit?

Markus   In der Begegnung mit Jugendlichen immer reich beschenkt worden zu sein.