Nach dieser Weisheit sollte die Jugendstelle reichlich Asche im Keller haben. Oder freundlicher formuliert: Die Jugendstelle war stets bei den Jugendlichen, befand sich also immer dort, wo sie gebraucht wurde, mit dem Ohr am Puls der Jugendlichen.
Hier die "umzug-reiche" Geschichte der Jugendstelle Perlach.
Kirchliches Jugendzentrum Neuperlach
Paul-Löbe-Str. 13
Bei der Planung des Kirchlichen Jugendzentrums Neuperlach (im Stephanszentrum) plante die Jugendstelle fleißig mit. Jugendliche übernahmen tatkräftig Teile des Kellerausbaus.
Die Schwierigkeiten, die sich in der konkreten Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen ergaben, legten schließlich eine Trennung der Stellen nahe.
Pfarrei St. Stephan
Jakob-Kaiser-Str. 9 und Ollenhauerstr. 7 (Pfarrbüro)
Mit der neuer Jugendpflegerin wurde ein Raum in der Pfarrbüro-Wohnung von St. Stephan Sitz der Jugendstelle. Im Zuge der weiteren Bautätigkeit am Wohnring zog das Pfarrbüro mitsamt der Jugendstelle in die "richtige" Wohnung des Pfarrbüros um.
Pfarrei St. Jakobus
Quiddestr. 68, 1. Stock (pfarreieigenes Hochhaus)
Mit dem Entstehen Neuperlachs und der damit verbundenen Teilung des Dekanats Ramersdorf (die Ottobrunner Pfarreien wurden abgetrennt) zog die Jugendstelle in die Wohnung (!) der Jugendpflegerin ins Pfarrhaus von St. Jakobus, die - oh Wunder - beim offenen Treff schon bald aus allen Nähten zu platzen drohte.
Pfarrei St. Magdalena, Ottobrunn
Ottostr. 102 (Jugendheim)
Das Dekanat umfasste damals die folgenden Pfarreien:
Stadtgebiet München
St. Pius, Maria Ramersdorf, Verklärung Christi, St. Bernhard, St. Michael, St. Bruder Klaus, Kuratie Neu-Perlach
Landkreis München
Rosenkranzkönign (Neubiberg), St. Otto (Ottobrunn), St. Magdalena (Ottobrunn)
Das Entstehen des Stadtteils Neuperlach zog eine räumliche Neuorientierung der Jugendstelle nach sich.